Innere und äußere Ursachen können zu Schlafstörungen führen und sich dann über Tag in Gereiztheit und Müdigkeit (Dyssomnien, nicht erholsamer Schlaf) äußern. Die Leistungsfähigkeit ist merklich vermindert und die Unfallgefahr deutlich erhöht.

Innere Ursachen für Schlafstörungen sind z. B. Stress und Depressionen. Am häufigsten ist jedoch eine Verengung der Atemwege bis zum völligen Verschluss über mehrere Sekunden mehrmals pro Nacht. Die hierdurch auftretenden Atempausen nennt man „Schlafapnoen“ die zu gesundheitlicher Schädigung des Herz-Kreislaufsystems führen können.

Äußere Ursachen wie starke Lärmbelästigung, zu helle Räume, schlechte Betten, gesundheitsgefährdende Baumaterialien können Schlafstörungen ebenso auslösen wie verstärken.


 
Klassifizierung der Schlafstörungen entsprechend ihrer pathogenetischen Ursache (ICSD-R, 1997)
International Classification of Sleep Disorders der American Sleep Disorders Association (ICSD-R, 1997):

Gr1: Dyssomnien (Störungen der Erholungsfunktion des Schlafs)
1A: intrinsisch: Ursache liegt im Patienten selber
1B: extrinsisch: Ursache durch äußerliche Einwirkung
1C: Störung des zirkadianen (Schlaf-Wach) Rhythmus

Gr.2 Parasomnien (Schlafstörungen mit abnormalen motorischen und / oder autonomen Ereignissen aus einem Schlaf heraus)

Gr. 3 Schlafstörungen mit führender insomnischer, hypersomnischer oder parasomnischer weiter siehe Rückseite des Blattes

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