Gesunder Schlaf ist lebensnotwendig.

Der Schlaf hat sowohl psychologische als auch physiologische Funktionen. Im Schlaf regeneriert sich unser zentrales Nervensystem und tankt neue Energie für den nächsten Tag. Nur so können wir gesund und leistungsfähig bleiben.

Psychologisch: Nur durch gesunden Schlaf können wir das tagsüber Erlebte richtig verarbeiten.

Physiologisch: Durch gesunden Schlaf wird u. a. das Immunsystem und der Stoffwechsel optimiert.

Schlafstörungen bringen den Körper aus dem Gleichgewicht.

Innere und äußere Ursachen können zu Schlafstörungen führen und sich dann über Tag in Gereiztheit und Müdigkeit (Dyssomnien, nicht erholsamer Schlaf) äußern. Die Leistungsfähigkeit ist merklich vermindert und die Unfallgefahr deutlich erhöht.

Innere Ursachen für Schlafstörungen sind z.B. Stress und Depressionen. Am häufigsten ist jedoch eine Verengung der Atemwege bis zum völligen Verschluss über mehrere Sekunden mehrmals pro Nacht. Die hierdurch auftretenden Atempausen nennt man „Schlafapnoen“ die zu gesundheitlicher Schädigung des Herz-Kreislaufsystems führen können.

Äußere Ursachen wie starke Lärmbelästigung, zu helle Räume, schlechte Betten, gesundheitsgefährdende Baumaterialien können Schlafstörungen ebenso auslösen wie verstärken.

Klassifizierung der Schlafstörungen  ihrer pathogenetischen Ursache (ICSD-R, 1997)

International Classification of Sleep Disorders der American Sleep Disorders Association (ICSD-R, 1997):

Gr1: Dyssomnien (Störungen der Erholungsfunktion des Schlafs)
1A: intrinsisch: Ursache liegt im Patienten selber
1B: extrinsisch: Ursache durch äußerliche Einwirkung
1C: Störung des zirkadianen (Schlaf-Wach) Rhythmus

Gr.2 Parasomnien (Schlafstörungen mit abnormalen motorischen und / oder autonomen Ereignissen aus einem Schlaf heraus)

Gr. 3 Schlafstörungen mit führender insomnischer, hypersomnischer oder parasomnischer weiter siehe Rückseite des Blattes

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